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Rasterdruck

Der Rasterdruck ist ein ganz normaler Siebdruck, nur die Art der Farbfläche ist hier ganz anders.

Im Gegensatz zum Rasterdruck weisen Strichdrucke zusammenhängende Farbflächen auf: In diesem Beispiel sind die Farben Gelb und Weiß einzelne, klar von einander abgegrenzte Farbflächen auf grünem Hintergrund. Die Hintergrundfarbe und auch die einzelnen Druckfarben wirken für sich.

 

Bei Rasterdrucken werden statt der Flächen kleine Punkte gedruckt. Die Größe und der Abstand der Punkte entscheiden, wie die Druckfarbe zusammen mit dem Untergrund wirkt:

Sieht man genauer hin, zeigen sich die Rasterpunkte. Aus normalem Abstand betrachtet, vermischen sich die Vordergrund- und Hintergrundfarbe miteinander. Kommen  dann eine oder mehrere Druckfarben hinzu, mischen diese auch mit.


An diesem Beispiel möchten wir den 4-Farb Rastersiebdruck erklären.

Sie möchten dieses Bild auf T-Shirts drucken

Aus der Vorlage erstellen wir die folgenden vier Rasterfilme

Das sind dann die Filme für die einzelnen Druckfarben: Yellow, Magenta, Cyan und Black (Diese englischen Bezeichnungen haben sich etabliert und bezeichnen bestimmte Farbtöne.

Mit diesen Filmen werden vier Rastersiebe erstellt. Druckt man mit Hilfe dieser Siebe die jeweilige Farbe, sieht das folgendermaßen aus:

Da die Farben nacheinander auf das T-Shirt aufgedruckt werden, stellt sich das nach den jeweils  aufeinander folgenden Druckvorgängen so dar:

Die einzelnen Druckfarben ergeben zusammen mit dem Weiß des Untergrundes die gewünschten Endfarbtöne.